Mittwoch, 31. Dezember 2014

Der Jahresrückblick 2014 und die Pläne für 2015



Vor genau einem Jahr habe ich an dieser Stelle die Pläne für das Jahr 2014 veröffentlicht. Eigentlich sollte ich solche Sachen in Zukunft einfach lassen. Wenn man den ganzen Artikel lesen will, dann kann man das unter dieser Verknüpfung direkt machen. Damit ihr euch das auch sparen könnt, hier noch mal die Liste der Pläne:

1) Der Flur oben sollte fertig werden
2) Der Flur unten sollte eine neue Haustür bekommen und die vielen Kleinigkeiten dort abgearbeitet werden
3) Der Hühnerstall sollte fertig gemacht werden, was bedeutet: verputzen, streichen, Dachabschluss anbringen
4) Das Hühnergehege sollte eine Pergula bekommen, z.T. nach innen über das Gehege geführt und bepflanzt werden
5) Das Beet am Anbau muss zu Ende gemauert und bepflanzt werden
6) und Alles was uns sonst noch einfallen wird…

Von diesen Plänen haben wir nur einen kleinen Teil abschließen können: Das Beet am Anbau wurde fertig gestellt, das könnt ihr im letzten Beitrag lesen und der Flur oben wurde auch - wie geplant - fertig. Aber dann wird es auch schon dünner. Am Hühnergehege haben wir gar nichts gemacht. Am Hühnerstall haben wir auch nichts gemacht. Im Flur unten ist immerhin die neue Haustür eingebaut worden. Aber von den anderen kleineren Aufgaben im Flur konnte ich auch noch nichts erledigen. Hauptgrund dafür war, dass oben sehr viel zu tun war und ich einiges davon auch zeitlich unterschätzt hatte. Aber nun der Reihe nach:

Bevor es richtig losgehen konnte, mussten wir zuerst die alte Räucherkammer so verschließen, dass kein Zugang zum Schornstein mehr besteht. Das war eine Auflage des Schornsteinfegers und macht auch Sinn, da wir wohl nicht mehr mitten des Hauses räuchern werden.
Dann haben wir mal wieder viel Zeit in die alten Türrahmen investiert. Die Farbe wurde heruntergekratzt und jede Ritze mit Sorgfalt nachgeschliffen. Das hat ewig gedauert, aber mir gefällt das Ergebnis.
Die Decke zwischen Schlafzimmer und zukünftigen Kinderzimmer wurde abgehängt und mit Rigips verkleidet, da gab es dann auch wieder was zu spachteln und zu schleifen.
Besonders schwierig wurde es, als Nadine darum gebeten hat, ob ich nicht die Wände noch ein wenig verputzen könnte, so dass alles gerade und senkrecht wird. Wahrscheinlich habe ich wie ein Auto geguckt und mich auch so gefühlt. Nadine sprach von "gerade" und "senkrecht"! Das ist quasi unmöglich. Aber ich kann natürlich nicht wirklich wiederstehen, wenn Nadine mich dann so traurig anguckt...Also wurde der Rest vom April mit dem Verputzen der Wände verbraucht. Vollständig senkrecht sind am Ende auch nicht alle Wände, aber die Beulen und Dellen habe ich weggekriegt. Dafür sind aber auch viele Säcke Gipsputz die Treppe hochgeschleppt worden.

 
Im August hatte ich wieder Urlaub und den haben wir auch fast vollständig im Flur verbracht. Zuerst haben wir die Fenster ausgebaut und tags darauf auch wieder neue Fenster eingebaut bekommen. Das allerdings vom Fachmann. Im gleichen Atemzug wurde auch die neue Haustür eingebaut. Danach mussten rings um Tür und Fenster wieder geputzt und gespachtelt werden. Während meine Eltern die Tapeten an die Wand brachten, konnte ich mich mit dem ziemlich ramponierten Stuckbalken im Flur beschäftigen. Auch das hat wieder mal länger gedauert als ich erwartet hatte. Bevor der Fußboden verlegt wurde musste noch das Holz vom Fachwerk geschliffen und gestrichen werden. Als Fußboden haben wir einfachen PVC-Belag gewählt. Das war tatsächlich mal eine schnelle Aktion. Als letzter Teil des "Jahresprojektes" wurde dann im November der Treppenaufgang gestrichen und eine Verkleidung aus selbstgestaltetem Brettern angenagelt.


Einer der Gründe, warum es an der Zeit für die weiteren Arbeiten unten im Flur fehlte war wohl auch das Unwetter vom 29. Juli. Es hat so dermaßen geschüttet, dass das Esszimmer überschwemmt wurde. Der Fußboden und zwei Wände waren nass. Alles musste ausgeräumt werden und über Wochen standen Trockner und Gebläse im Raum. Danach wurde neu tapeziert, gestrichen und neuer Fußboden verlegt. Dazu gibt es drei Berichte in diesem Jahr, wo ihr alles genau nachlesen könntet.


Neuland haben wir betreten, als es daran ging zum ersten Mal Hühner zu schlachten. Auch dazu gibt es einen Bericht. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es zwar keinen Spaß gemacht hat, aber doch ganz gut geklappt hat. An den folgenden Tagen gab es dann die Hühner in Form von Hühnersuppe und Hühnerfrikassee. Das werden wir in Zukunft auch so weiter machen wollen, dass wir einen Teil der Hühnerschar im Herbst schlachten und uns im Frühjahr wieder junge Hühner dazu kaufen.

Das waren sicherlich die Highligts in diesem Jahr und für nächstes Jahr haben wir uns auch wieder einiges vorgenommen.

- Die Treppe soll einen neuen Belag bekommen. Mit den Arbeiten habe ich gestern schon begonnen...
- Für unseren Kleinen muss das Kinderzimmer fertig werden.
- unten im Flur sind noch die Kleinigekeiten aus dem letzten Jahr übrig geblieben.
- Wenn noch Zeit ist, wollen wir im zukünftigen Badezimmer anfangen.
- Im Garten soll auch Platz für den Kleinen eingerichtet werden.
- In der Liste von 2014 stehen noch einige Themen zum Garten, die wir vielleicht 2015 schaffen können...

Wahrscheinlich ist auch diese Auflistung wieder viel zu viel. Es ist erst wenige Minuten her, dass ich mir vorgenommen habe, nicht immer zu viel zu wollen, aber ich kann einfach nicht anders...

Gartenrückblick 2014

Auch 2014 ist wieder einiges im Garten passiert. Zum ersten Mal konnte ich einen Gemüsegarten pflegen und auch die ersten Ernten einfahren.
Bevor ich auf die Ernten komme aber noch schnell einige Neuerungen, die sonst draußen passiert sind:

Am Anbau wurde im Frühjahr das Blumenbeet fertig gestellt und bepflanzt. Im Laufe des Jahres zog eine schöne Kletterrose und eine Weinrebe ein, die in den nächsten Jahren die Hauswand begrünen sollen.
 
Dafür wurde im Sommer dann auch das Klettergerüst für den Wein an die Wand geschraubt. Außerdem hat das Beet auch eine automatische Bewässerungsanlage bekommen.
 
In der Scheune kann man mittlerweile das Licht durch betätigen eines Lichtschalters anschalten. Die Installation von Steckdosen und Lampen bringt eine erhebliche Steigerung der Bequemlichkeit.


Die Weiden im Garten:
Die Kopfweide im hinteren Garten wurde wieder vollständig zurückgeschnitten. Geflochten haben wir zwar nichts, aber es gab trotzdem eine schöne Verwendung der besten Triebe. Die restlichen Äste wurden einfach direkt in den Beetumrandungen eingeflochten.

Nun zu den Pflanzen, die man auch essen kann:

Der Obstgarten liegt weiterhin brach. Vom alten Kirschbaum gibt es nichts neues. Die Kirschen schmecken nicht und die Vögel freuen sich. Andere klassische Obstbäume gibt es noch nicht. Einzig den Mandelbaum, die Bad Dürkheimer Krachmandel haben wir in diesem Jahr ins Hühnergehege gepflanzt. Da gibt es natürlich in den nächsten Jahren noch keine Ernte aber das ist ja klar.


Die Beerenpflanzen nehmen langsam ihren Platz im Garten ein und liefern die ersten kleinen Ernten, die es im Sommer so lecker machen durch den Garten zu wandern:

Holunder
Die beiden Büsche haben gut geblüht und wir haben aus den Blüten aromatisierten Zucker und Sirup gefertigt. Hier ist der entsprechende Bericht. Aus den Beeren haben wir dieses Jahr nichts gemacht, da noch Sirup und Essig vom letzten Jahr im Keller stehen und wir schlicht und einfach nichts gebraucht haben. Auf den Büschen hingen jedenfalls viele, viele Kilo Beeren.

Apfelbeeren
Die drei Büsche wachsen langsam. Geschnitten wurde nichts. Den Bericht zum Ertrag gibts hier.

Himbeeren
Die Pflanzen breiten sich kräftig aus. Nur die Sorte "Schönemann" tut sich schwer. Geerntet haben wir nur direkt in den Mund. Sehr lecker! Besonders gut ist die späte Herbstsorte!

Stachelbeere
Ein paar Beeren zum Direktverzehr. Die Pflanzen sind aber noch klein.

Johannesbeere
Auch nur ein paar kleine Trauben im vorbeigehen.

Brombeere
Zwei Pflanzen wachsen am Hühnergehege. Da erst an den Trieben im zweiten Jahr Früchte wachsen, konnte es dieses Jahr noch keine Ernte geben. Ein kleiner Bericht ist hier hinterlegt.

Jostabeere
noch kleine Pflanze, keine Beeren dran.

Goji-Beere
Der kleine Busch ist mit wenigen sehr langen Trieben ins Jahr gestartet. Da das Wetter wirklich sehr feucht war, fing auch die Goji-Beere früh an unter Mehltau zu leiden. Ich habe daher fast alle Äste weit zurückgeschnitten. Daher konnte auch nichts blühen.

Erdbeeren
gab es noch keine Ernte, aber einen kleinen Bericht habe ich hier.

Jahreszusammenfassung 2014
Beere
Pflanzen
Standort
Ertrag in kg
Holunder
2 Stk.
Kompost
0
Apfelbeere
3 Stk.
Hof
0,4
Himbeere
6 m2
Mauer hinten
0,5
Stachelbeere
2 Stk.
Mauer Hof
0,1
Johannesbeere
2 Stk.
Mauer Hof
0,1
Brombeere
2 Stk.
Hühnergehege
0
Jostabeere
1 Stk.
Mauer Hof
0
Gojibeere
1 Stk.
Mauer hinten
0
Erdbeeren
6 m
Erdbeerregal
0,1



Der Gemüsegarten wuchs kräftig in die gewünschte Richtung, nur Bilder und Berichte habe ich in diesem Jahr nicht viele erstellen können:

Salat
habe ich zweimal nach gesät. Im späteren Verlauf des Jahres habe ich aber die Übersicht verloren und bin nicht mehr richtig nachgekommen. Das Prinzip funktioniert und die Fläche ist für unseren Bedarf ausreichend. Die Sorten können noch variiert werden, aber mit Lollo Bionda sind wir eigentlich ganz zufrieden.

Radieschen
habe ich in einer Reihe ausgesät und geerntete Bereiche wieder mit neuen Samen aufgefüllt. Radieschen sind immer lecker zwischendurch. Der Plan verschiedene Sorten in mehreren Reihen war übertrieben, da wir die Mengen dann eh nicht geschafft hätten. Aufgrund der kurzen Wachstumsphase muss man aber ständig dran bleiben. Sobald ich mal nicht schnell nachgesät habe, sind wir leergelaufen. Vielleicht sind da dann doch zwei Reihen besser.

Ruccula
habe ich zeitgleich in einer Reihe ausgesät. Das war schon zuviel. Besser wären zwei halbe Reihen zu unterschiedlichen Zeiten

Gurken
habe ich zwar ausgesät, sind aber nach dem Auspflanzen nichts geworden.

Bohnen
An dem Klettergerüst aus dem letzten Jahr haben wir in diesem Jahr wieder Bohnen gesetzt. Gelbe Stangenbohnen und Käferbohnen. Die Bohnen haben wir dann in der Tenne getrocknet und ein riesiges Glas Trockenbohnen in die Küche getragen.

Porree
war auch meine persönliche Premiere. Die Pflanzen habe ich im Wohnzimmer vorgezogen und dann in einer Reihe ausgepflanzt. Wahrscheinlich auch etwas zu dicht. Die Pflanzen sind nicht sehr groß geworden. Gegen die Fliegen habe ich nichts unternommen und das war wohl ein Fehler. Als ich im September alle Pflanzen geerntet habe, waren sie jeweils zur Hälfte mit Maden durchsetzt. Die befallenen Pflanzenteile wurden weggeschnitten und es blieb am Ende nur knapp 1 kg übrig. Für uns war das aber eigentlich ausreichend, da wir den Porree nur im Suppengemüse verwenden. Wenn weiterer Bedarf geplant werden sollte, müssen die Pflanzen abgedeckt werden.

Mais
habe ich ausgesät und dann sind alle Pflanzen eingegangen. Fehler unbekannt!

Mohrrüben
in zwei Reihen habe ich unterschiedliche Sorten angesät. Der Abstand innerhalb der Reihe war zu klein. Die Möhren waren lecker. Beide Sorten kann man weiter anpflanzen. Die Menge war als Gemüse ausreichend, kann über weitere Reihen beliebig gesteigert werden.

Sellerie
Die Knollenselleriesorte Ibis war ein guter Erfolg. Die Menge haben wir überhaupt nicht gebraucht, da auch nur im Suppengemüse eingesetzt. Vielleicht finden wir noch Rezepte, die uns schmecken.

Rote Beete
haben wir zum ersten Mal angepflanzt. Die Pflanzen waren super pflegeleicht, alles hat perfekt funktioniert. Geerntet haben wir nichts, weil ich dachte, dass man die noch im Herbst aus der Erde ziehen kann. Das geht wohl auch, wenn nicht eine Herrschar von Mäusen sämtliche Knollen komplett ausgehöhlt hätte. Nächstes mal früher ernten!

Kürbis
drei gekaufte Pflanzen ausgepflanzt, zwei davon sind eingegangen. An einer Pflanze ist ein großer Kürbis gewachsen. Im Vergleich zum letzten Jahr waren die Standorte viel schlechter. Kürbis braucht besseren Boden und mehr Wasser.

Andenbeere
Die Samen vom letzten Jahr sind gut gekeimt und wie gewohnt dünn und mickrig in den Garten gewandert. Dort hat sich dann eine grüne Hölle ausgebreitet, die -wie immer - spät Früchte angesetzt hat. Die Ernte sah viel versprechend aus. Da wir aber eigentlich immer erst die Beeren essen, die bereits von der Pflanze gefallen sind, da sie dann richtig reif sind, sind wir in diesem Jahr auch vollkommen leer ausgegangen. Die Mäuse, die die Rote Beete gefressen haben, brauchten wohl auch Vitamine!

Rhabarber
Die Pflanze aus Friesland ist etwas kärftiger geworden, wurde aber noch immer nicht beerntet, da es nicht für einen Kuchen gereicht hätte ohne die Pflanze zu stark zu schwächen. Zusätzlich haben wir noch eine sehr kleine Pflanze "Himbeer-Rhabarber" gekauft und gepflanzt. Die sieht noch sehr mickrig aus. Vielleicht fehlt auch Nährstoff, das Wachstum kommt mir zu gering vor.

Tomaten
alles verlief wie in den letzten Jahren auch sehr gut. Als die ersten Pflanzen Früchte ansetzten, brach sehr früh eine massive Fäulnis aus. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Pflanzen im ganzen Garten befallen und sind eingegangen. nicht eine Tomate wurde geerntet! Das Wetter war in diesem Sommer aus Tomatensicht auch wirklich so schlecht wie noch nie.

Topinambur
Hier gibt es nun doch noch einen separaten Bericht. Die Ernte war gut und wir machen genauso weiter.

Zucchini
gab es mehr als wir essen konnten. Zwei gekaufte Pflanzen (eine grüne und eine gelbe) sind groß und kräftig bis in den Herbst hinein gewachsen.

Zwiebeln
hatten wir auch mehr als genug. Zwei Reihen direkt ins Beet ausgesät sind problemls aufgelaufen und haben guten Ertrag gebracht. In der Tenne aufgehängt haben wir den ganzen Winter Zwiebeln für die Küche gehabt.

Die Übersicht in einer kleinen Tabelle:

Jahreszusammenfassung 2014
Pflanze
Platz
Fläche
Standort
Ertrag
Salat 1,5  m2
nördlich der Weide
8  Köpfe
Radieschen 2,5  m, 2 Reihen
Beet 1
15  Port.
Ruccula 1,2  m, 1 Reihe
Beet 1
5  Port.
Gurken
kein Erfolg
-
-
 
Porree 1,2  m, 1 Reihe
südlich der Weide
0,6  kg
Mais
kein Erfolg
-
-
 
Mohrrüben 2,5  m, 2 Reihen
Beet 1
3,5  kg
Sellerie 1,2  m, 1 Reihe
Beet 1
2  kg
Rote Beete 2,5  m, 2 Reihen
Beet 2
0  kg
Kürbis 4  m2
verteilt
1  Stk.
Andenbeere 2,5  m2
Beet 2
0  kg
Rhabarber 1  m2
südlich der Weide
0  kg
Tomate 3  m2
Beet 2
0  kg
Topinambur 2  m2
Bahnschwellenbeet
17,5  kg
Zucchini 1,5  m2
Beet 2
10  kg
Zwiebel 2,5  m, 2 Reihen
Beet 1
8  kg

Kräuter:

Die Kräuter leben noch immer nicht in ihrem fertigen Zuhause, aber es sind ein paar Sorten dazugekommen. Die Verwendung bleibt in erster Linie bei der frischen Benutzung direkt in der Küche. Für eine Konservierung fehlt uns noch Platz zum wachsen und auch die richtige Konservierungstechnik.

Den Hopfen an unserem Scheunentor haben wir, wie im letzten Jahre geplant, an den Seilen hochwachsen lassen. Sah gut aus, hat aber keine Ernte vorgesehen.

Jahreszusammenfassung 2014
Pflanze
Fläche in m
Standort
Verwendung
Basilikum
0,5 x 0,5
Kräuterbeet Wand
frisch
Bohnenkraut
0,3 x 0,5
Kräuterbeet Wand
frisch
Colakraut
0,4 x 0,5
Kräuterbeet Wand
kaum, frisch
Currykraut
0,4 x 0,5
Kräuterbeet Hühner
kaum, frisch
Dill
0,5 x 0,5
Kräuterbeet Hühner
frisch
Liebstöckel
0,5 x 0,5
Kräuterbeet Wand
frisch, Suppengemüse TK
Minze
1 x 1
Kräuterbeet Mitte
Tee, kalt und heiß
Oregano
0,4 x 0,5
Kräuterbeet Wand
frisch
Petersilie
0,4 x 0,5
Kräuterbeet Hühner
frisch, Suppengemüse TK
Rosmarin
0,5 x 0,5
Kräuterbeet Mitte
frisch
Schnittlauch
0,3 x 0,4
Kräuterbeet Wand
frisch
Thymian
0,4 x 0,4
Sonnenbeet
frisch
Zitronenmelisse
0,7 x 0,5
Kräuterbeet Wand
frisch, Tee
Waldmeister
0,5 x 0,5
Kräuterbeet Wand
gar nicht



Sonntag, 14. Dezember 2014

Topinambur-Creme-Suppe

Die zweite Ernte dieses Winters bei den Topinambur wurde zu einer Suppe verarbeitet. Ich hatte im Netz nach weiteren Ideen gesucht und bin dann auch irgendwann fündig geworden. Um zwei Personen satt zu bekommen habe ich wieder 500 Gramm Knollen ausgegraben. Das war wieder nur eine große Pflanze, die ich ausgraben musste.

Das Rezept für die Suppe ist dann ganz einfach. Das Originalrezept habe ich unter

http://www.ichkoche.at/topinambur-suppe-mit-mandeln-rezept-11425 gefunden. Meine Version ist nur ein wenig abgewandelt:

- Zuerst braucht man 600 ml Gemüsefonds, den ich morgens aus dem Suppengemüse gemacht habe, das ich nach der Ernte in der Tiefkühltruhe geparkt hatte.
- 600 Gramm Topinambur (nach dem Schälen waren noch 500 gr. übrig)
- 1 Zwiebel auch aus dem Garten
- 100 ml Sahne
- 100 ml Milch
- 50 Gramm Mandeln (gehobelt oder gestiftet)
- Öl, Salz, Pfeffer

die Zwiebel wird in kleine Würfel geschnitten und in Öl angebraten. Die Topinambur wurden ebenfalls klein gewürfelt und auch angedünstet. Danach wird alles mit dem Gemüsefond aufgegossen und ca. 20 Minuten gekocht. Ca. 100 ml Sahne und 100 ml Milch werden dazu gegeben und alles püriert. Ich musste die Suppe noch weitere 10 Minuten kochen, da die Topinambur noch nicht weich genug waren. Sicherlich hängt das von der Größe der Würfel ab. Als alles weich war und perfet püriert habe ich nur mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt.

Parallel dazu habe ich gehobelte Mandelblättchen in einer Pfanne angeröstet. Die gerösteten Mandeln werden über die Suppe beim Servieren gestreut und mit Baguette serviert.

Sehr lecker und auf jeden Fall im Rezeptbuch fürs nächste Jahr...

Sonntag, 7. Dezember 2014

Erdbeeren im Jahr 2014 - Das Erdbeerregal

Die Erdbeerernte in diesem Jahr wahr wie im letzten Jahr auch sehr bescheiden. Das liegt natürlich daran, dass wir immer noch nur von einer kleinen Walderdbeerpflanze "ernten" konnten. Aber im Frühjahr hatte ich ja durch den Bau eines Erdbeerregals für Platz gesorgt und alles voll mit kleinen Nachkommen der Walderdbeere bepflanzt. Das Beet wurde den Sommer über automatisch bewässert und die Erdbeerpflanzen haben sich prächtig entwickelt. Geblüht haben sie noch nicht, dass ist aber im ersten Jahr kein Wunder. Als Eindruck ein Foto aus dem Oktober:

Samstag, 29. November 2014

Topinambur im Jahr 2014

Im letzten Jahr haben wir ja die erste Ernte von ca. 1,5 kg Topinambur Knollen eingefahren. Direkt beim Ernten habe ich einige Knollen in der Erde gelassen, um somit für dieses Jahr die nächste Ernte zu ermöglichen. Tatsächlich sind alle aus allen gesetzten Knollen neue Pflanzen entstanden und noch viele mehr. Aus den bewußt in der Erde belassenen Knollen sind starke und große Pflanzen geworden. Zusätzlich sind viele kleine Pflanzen gewachsen. Die sind vermutlich aus sehr kleinen Knollen gewachsen, die ich gar nicht gesehen hatte.
Ich habe zwei Bereiche an der häßlichen Mauer zu unseren Nachbarn bepflanzt. Verwundert war ich im Frühjahr, dass die Pflanzen im hinteren Bereich alle fast drei Wochen vor den Pflanzen im vorderen Bereich kamen. Ich hatte den vorderen Bereich schon aufgegeben, da erkannte ich dann doch die Spitzen. Das blieb auch fast das ganze Jahr so, dass die Topinambur hinten größer, kräftiger und schöner waren. Erst im Herbst hatten die Pflanzen im vorderen Bereich wieder aufgeholt.

Im Spätsommer zeigten sich die Topinambur dann von ihrer schönen Seite und blüten in einem kräftigen Gelb an unzählichen Blüten. Da die Pflanzen auch fast drei Meter hoch waren, war ein Teil der häßlichen Mauer fast verschwunden.



Die erste Ernte habe ich dann heute eingefahren. Ich habe alle Pflanzen abgeschnitten und Richtung Kompost verbracht. Insgesamt habe ich dieses Jahr 20 starke und einige kleine Pflanzen abgeschnitten. Im letzten Jahr waren es nur drei große Pflanzen. Heute habe ich von zwei Pflanzen die Knollen ausgegraben. Es waren ca. 800 Gramm große und gesunde Knollen, die in die Küche gewandert sind. Dabei habe ich auch wieder drei Knollen in der Erde für das nächste Jahr gelassen. Gut ist, dass bis jetzt noch keine Mäuse an den Knollen waren. Ich denke zwar, dass die noch kommen werden, aber noch sieht es gut aus.


Die anderen Knollen bleiben in der Erde, bis wir sie essen wollen. Bei der heutigen Ernte von drei Pflanzen werden wir - solange die Mäuse es zulassen - den ganzen Winter bei Bedarf ernten können. Auf den zwei Stücken (ca. 40cm mal 1,5m) an der Mauer liegen bestimmt 15 bis 20kg Knollen in der Erde. Das ist mehr als wir essen werden. Damit hätten wir für unseren Bedarf von dieser Pflanze gedeckt und können in den nächsten Jahren damit planen.

Da Topinambur geerntet nicht sehr lange haltbar sind, holen wir uns dieses Jahr immer nur so viel, wie wir brauchen. Heute verarbeite ich die Knollen wieder nach dem bereits hier geposten Rezept zu Topinambur-Stampf. Aber für die weitere Ernte suche ich noch leckere Ideen...

Sonntag, 23. November 2014

Das Beet am Anbau und die Brombeeren

Da sich ja nun wirklich der Herbst verabschiedet wird es Zeit im Garten auch mal ein paar Vorkehrungen für den Winter zu treffen. Daher war ich heute bei schönstem Novemberwetter (Nebel, Matsch und Kälte) draußen. Ich habe nicht viel geschafft aber immerhin habe ich die verwelkten Pflanzen aus dem Beet am Anbau zurückgeschnitten und herausgerissen. Dabei wurde auch noch ein wenig sortiert, da ich beim erstmaligen Bepflanzen des Beetes sehr viele Pflanzen zu dicht gesetzt hatte und einiges auch im vorderen Teil des Beetes viel zu hoch wurde. Da insgesamt zu viele Pflanze im Beet waren, ist ein Farn und ein mehrjähriger Phlox an das Beet am Hühnergehege umgezogen. Noch einen neuen Platz suchen muss ich im nächsten Frühjahr für die Knollen der Dahlie. Wir hatten im Frühjahr ein paar Knollen von Freunden geschenkt bekommen. Die Pflanze ist im Laufe des Sommer riesig geworden und die Knollen, die ich jetzt aus der Erde geholt habe passen gerade noch in einen Eimer!

Dann war noch etwas Zeit um das Kräuterbeet am Hühnergehege aufzuräumen. Dort wachsen ja auch zwei Brombeerbüsche. Da haben wir dieses Jahr zwar noch gar nichts geerntet, aber für das nächste Jahr besteht Hoffnung. So wie ich gelesen habe blühen die Brombeeren an den Ästen, die im letzten Jahr gewachsen sind. Daher soll man immer die neuen Triebe eines Jahres belassen und die abgeernteten Fruchttriebe abschneiden.

 
Fruchttriebe gab es dieses Jahr nicht, also waren alle Triebe für das nächste Jahr geeignet. Damit die Pflanzen genug Kraft haben, habe ich nur 4 Triebe pro Pflanze stehen gelassen und diese schön ordentlich parallel zueinander in an den Kletterhilfen festgebunden. Dabei wurden alle Triebe in die gleiche Richtung gebunden, so dass ich die neuen Triebe des nächsten Jahres in die andere Richtung binden kann. Da hat mann dann immer genau den Überblick. So habe ich es jedenfalls schon in mehreren Büchern gelesen, mal sehen ob das so stimmt...

Freitag, 14. November 2014

Holzverkleidung am Treppenaufgang

Da der Flur oben nun fertig ist und es unten auch ganz gut aussieht, fehlt noch der Bereich der Treppe. Vor knapp zwei Wochen konnte ich dort bereits die Wände streichen. Die Treppe selbst ist ein eigenes Projekt und wird später angegangen aber im Deckendurchbruch sind noch die Konstruktionsbretter sichtbar, die beim Aufbau des oberen Fußbodens benötigt wurden. Die sollten auch verkleidet werden. Auch da war es ein längerer Entscheidungsprozess notwendig. Zuerst überlegten wir die Laminatbretter aus dem Esszimmer zu verwenden. Man hätte auch von den ganz alten Bodenbrettern, die wir oben im Flur rausgerissen haben nehmen können. Sogar Fliesen hätten gut ausgesehen. Natürlich könnte man auch den neuen PVC-Belag aus dem oberen Flur in diesem Bereich verarbeiten können. Es gab viele Ideen und zuletzt entschieden wir uns für die gleiche Gestaltung, wie wir sie auch in den Fächern des Fachwerkes verwendet haben. Das ging natürlich erst nachdem Nadine sich bereit erklärt hatte, den großen Aufwand mit dem vierfach Anstrich und anschließender Schleiferei erneut auf sich zu nehmen.

Ich habe also wieder einfache Nut-Feder-Bretter im Baumarkt gekauft und alles auf Maß zugeschnitten. Danach hatte Nadine Zeit Tag für Tag die Bretter zu streichen und anschließend zu schleifen. Den genauen Ablauf, wie das geht, könnt ihr auch in dem Link nachlesen. Um einen ordentlichen Abschluss der Bretter nach oben und unten zu ermöglichen konnten wir passende Abschlussleisten für Fliesenböden finden. Da man die Bretterkante gut sehen kann, wenn man die Treppe hochsteigt, war das auch nötig.


Die Bretter waren alle durchnummeriert, da natürlich der Deckendurchstieg zwischen 27cm und 32cm dick war und somit sich der allgemeinen Schieflage des Hauses anpasste. Am Ende des Tages sah das ganze dann so aus:

Sonntag, 9. November 2014

Hühnerfrikassee

Zutaten für 4 Portionen:
 
50 Gramm Butter
45 Gramm Mehl
750 ml Hühnerbrühe (fertig gewürzt)

eine Hand voll Erbsen
eine Hand voll Möhren
200 Gramm Champignions
110 Gramm eingelegte Spargelköpfe

350 Gramm Hühnerfleisch vorgekocht

Pfeffer, Salz, Zitronensaft, Worcestersauce



Zubereitung:

Pilze vierteln und in der Pfanne mit ein wenig Butter anbraten, Pilze dann zur Seite stellen.

Butter in Pfanne schmelzen
Mehl einrühren und unter ständigem Rühren mit der Hühnerbrühe aufgießen.

Erbsen, Möhren, Spargel und Fleisch in die Soße geben und ein Weilchen köcheln lassen.
Wenn das Gemüse weich und das Fleisch heiß ist kommen noch die Pilze in die Soße.
zuletzt mit den Gewürzen und einem kleinen Spritzer Zitrnensaft abschmecken.